Geschichte

Vom Drahtwaren­​handel zum modernen Blech­​bearbeitungs­​unternehmen

Ladengeschäft (Verkauf von Haushaltsartikel)
Josef Mayer-Straße (damals Hechingerstraße)

1.Produktionsgebäude
Im Wasen 4

Korbflechter bei der Arbeit. Damals wurden diverse Artikel aus Drahtgeflecht hergestellt.

Der Ursprung des Betriebes PfisterMetall in Burladingen ist vor über 100 Jahren auf Christian Pfister zurückzuführen. Er gründete das Unternehmen 1913 und stellte damals Siebe, Körbe und Fechtmasken her.

Nach dem ersten Weltkrieg stellte sein Sohn Matthias Pfister auf die Drahtwarenfabrikation um. Während im Jahr 1919 noch Haushaltsartikel, Lampenschirme, Maulkörbe und andere Drahtgeflechte hergestellt wurden, kam 1920 auch der Zaunbau dazu. Das Unternehmen florierte schnell, so dass 1924 ein neues Produktionsgebäude gebaut werden konnte. 1929 wurde die Firma „Drahtwarenfabrik M. Pfister“ in das Handelsregister eingetragen.

Nach dem Tod von Matthias Pfister übernahm dessen Bruder Friedrich Pfister im Jahre 1967 die Firma. 1969 wurde dessen Sohn Christian Pfister neuer Inhaber des Unternehmens. Er kaufte im Jahr 1970 das Betriebsgelände mit den bestehenden Gebäuden und erweiterte 1972 den Betrieb durch einen Anbau. Seine Ehefrau Rosa Pfister stand ihm tatkräftig zur Seite. Sie leitete den kaufmännischen Bereich

 

Matthias Pfister
Inhaber von 1919-1967

Friedrich Pfister
Inhaber von 1967-1969

Christian Pfister
Inhaber von 1969-1990

 

1978 trat Christians und Rosas Sohn Friedrich Pfister in den Betrieb ein. Er legte 1988 seine Meisterprüfung im Mechaniker Handwerk erfolgreich ab. 1990 übernahm er den gesamten Betrieb. Auch seine Ehefrau Agnes Pfister unterstützt ihn seit 1992 in der Verwaltung.

Im Jahr 1997 wurde das Unternehmen modernisiert und die erste CNC gesteuerte Stanzmaschine wurde angeschafft und eingesetzt. Mit der Anschaffung der neuen Stanzmaschine wurden jedoch das Produktionsgebäude allmählich zu klein.

Und so wurde das von Matthias Pfister im Jahr 1924 erbaute Firmengebäude abgerissen und durch eine moderne Produktionshalle ersetzt, welche nach 10 monatiger Bauzeit bezogen werden konnte.

Der bisherige Firmenname „Draht-Pfister“ wurde immer unpassender, da sich in den letzten Jahren die Produktionspalette  stark verändert hatte. Deshalb entschloss sich Friedrich Pfister im Jahr 2000 dazu, dem Unternehmen einen neuen Namen zu geben. Aus „Draht-Pfister“ wurde „PfisterMetall“.

Da die Produktionskapazitäten schnell ausgeschöpft waren, wurde im Jahr 2001 die nur 4 Jahre zuvor angeschaffte Stanzmaschine durch die erste, moderne und vollautomatische Maschine ersetzt.

 

Friedrich Pfister
Eintritt in die Firma 1978 Inhaber von 1990-2002
Geschäftsführender Gesellschafter seit 2002

Daniel Pfister
Eintritt in die Firma 2000 Geschäftsführender
Gesellschafter seit 2002

Als der Sohn von Friedrich, Daniel Pfister seine Ausbildung zum Industriemechaniker im Jahr  2000 beendete, stieg auch er in das Unternehmen ein. So gründeten Friedrich und Daniel Pfister 2002 die PfisterMetall® GmbH & Co. KG und fungieren seither beide als geschäftsführende Gesellschafter. 2004 legte Daniel Pfister erfolgreich die Meisterprüfung im Feinmechaniker Handwerk ab und ist nun bereits in 5. Generation im Unternehmen tätig. Er brachte frischen Wind und neue Ideen in die Firma ein, was zu einigen Veränderung in der Produktion führte.

Die erste Flachbettlaseranlage wurde 2004 angeschafft. Ebenso wurde das Personal verdoppelt. Durch das stetige Wachstum des Betriebes wurde die bisherige Produktionsstätte ein weiteres Mal zu klein. Da am bisherigen Standort keine Erweiterungen mehr möglich waren, schafften Friedrich und Daniel Pfister im Jahr 2007 ein weiteres und geeignetes Produktionsgebäude in Burladingen an. Nach Renovierungs- und Sanierungsarbeiten konnten die Verwaltung und die Blechbearbeitung im Februar 2008 das neue Gebäude beziehen.

Vom Dezember 2008 bis Januar 2010 hatte das Unternehmen durch die schlechte Wirtschaftslage mit großen Problemen zu kämpfen. Es musste die sogenannte „Kurzarbeit“ beantragt werden aber nach schweren 14 Monaten ging es wieder steil Berg auf.

So konnte im April 2011 in eine hochmoderne und vollautomatisierte Biegezelle investiert werden. Die inzwischen in die Jahre gekommene Flachbettlaseranlage wurde im Oktober 2012 durch ein modernes und vollautomatisiertes Lasercenter ersetzt.

Seit Januar 2012 ist die Familie auch im Unternehmen ein Team. Die Tochter von Friedrich und Agnes Pfister ist seitdem ebenfalls für das Unternehmen tätig. Melanie Hornung unterstützt ihre Mutter und ihren Bruder in allen Bereichen der Verwaltung.

Im Februar 2014 hat Sie ihre Weiterbildungsmaßnahme zur Wirtschaftsfachwirtin mit Erfolg abgeschlossen.

2014 wurde der Grundstein für die neue zweistöckige Produktions- und Lagerhalle gelegt. Die Bauarbeiten dauerten 10 Monate und wurden im Juli 2015 beendet. In die Produktionshalle wurde ein vollautomatisches Rohstoff- und Fertigteilelager integriert und an den hochmodernen  Maschinenpark angebunden. Eine TRUMPF Trumatic 7000 Stanz-Laser-Kombimaschine ist seit September 2015 in Betrieb und ermöglicht seither eine noch effizienter  Produktionstechnik.

Das Unternehmen ist seit seiner Gründung durch einen stetigen Wandel erweitert und ausgebaut worden. Weitere Neuerungen sind für die Zukunft bereits in Planung, den Stillstand gibt es bei der Firma PfisterMetall nicht.